Vertragsnaturschutz

Vertragsnaturschutz ist ein Instrument zur Umsetzung konkreter flächenbezogener Anliegen des Naturschutzes, insbesondere zum Erhalt und zur Entwicklung gefährdeter Lebensräume und der daran gebundenen Arten.

Maßnahmen des Vertragsnaturschutzes werden durch direkte Verträge mit den Flächennutzern umgesetzt.

 

Artenreiche Wiese (Foto: Peter Haase)
Artenreiche Wiese (Foto: Peter Haase)
Lungenenzian (Foto: Jürgen Seeger)
Lungenenzian (Foto: Jürgen Seeger)

Vertragsnaturschutz im Naturpark Westhavelland

Im Naturpark Westhavelland sind ca. 1150 ha über Vertragsnaturschutzverträge gebunden. Verträge bestehen mit 25 Betrieben.

Mit den in den Verträgen festgelegten Maßnahmen, wie zum Beispiel dem Festsetzen später Nutzungstermine für die Wiesenmahd, wird zum Erhalt artenreicher Feuchtwiesen sowie dem Schutz der Brutgebiete von Kiebitz, Bekassine, Uferschnepfe oder Wachtelkönig beigetragen.

Auf anderen Flächen werden Heusaat zur Wiederherstellung naturnaher, bunt blühender Wiesen ausgebracht und Maßnahmen zum Schutz des Lungenenzians durchgeführt.  

Weiterführende Informationen zum Vertragsnaturschutz im Landesamt für Umwelt