Hilfe für Kiebitze

Seit 1990 geht die Kiebitzpopulation im Naturpark stetig zurück. Eine Ursache ist der Verlust der Gelege durch Prädatoren wie Rotfuchs, Waschbär und Marder.

In diesem Jahr hat die Naturparkverwaltung in Zusammenarbeit mit ansässigen Landwirtschaftsbetrieben versucht den Bruterfolg der Art zu steigern, indem Prädatoren von den Gelegen fern gehalten werden.

Um die am Boden brütenden Tiere zu schützen, wurden von April bis Mai in der Großen Grabenniederung auf zuvor kartierten Brutflächen zwei Elektrozäune aufgestellt, einer auf dem Grünland und ein weiterer auf einer Ackerfläche. Ersterer umfasste zwei Gelege mit je vier Eiern. Der Zaun auf der Ackerfläche schloss acht Nester mit insgesamt 32 Eiern ein.

Von den 39 geschlüpften Küken (ein Ei wurde aufgegeben) konnten 13 Jungtiere verlässlich in den anliegenden Nassflächen wieder gesichtet werden.

Vielen Dank an die Landwirtschaftsbetriebe für die gute Zusammenarbeit.

Gebiet

  • Naturpark Westhavelland

Meldung vom 23.06.2020